29.07.2021

Aufstieg der TCD Damen – junges Team mit großer Perspektive

Allershausen – TC Dachau 1:8


Foto von links: Lea Hajcik, Elizabeth Brixel, Krystina Hancarova, Vanessa Sulcova, Viviane Kubitschke, Ramona Rupprecht und Anna Kammerer. Es fehlen Amelie Tepe, Luisa Penzenstadler und Isabell Rottet.

Sie sind jung, wild und willig und wollen weiter nach oben! Normalerweise ist ein Aufstieg in die nächst höhere Klasse schwierig. Das kann man bei diesem Aufstieg bei den Damen des TC Dachau nun gar nicht sagen. Alle 6 Partien haben die noch sehr jungen Spielerinnen zwischen 14 und 22 Jahren locker gewonnen. Die einzige etwas „ältere Dame“ ist Krystina Hancarova mit 29 Jahren. Die Verstärkung aus Tchechien hat aber nur drei Mal gespielt. Das knappste Ergebnis war 7:2. Das Aufstiegsspiel gegen Haimhausen war ebenfalls einseitig. Es endete 9:0 für Dachau. Das veranschaulicht die Dominanz der Dachauerinnen, die jetzt am letzten Spieltag auswärts ebenfalls mit 1:8 in Allerhausen gewannen, wobei der eine Punkt wegen Terminproblemen abgegeben wurde.  Kommentar von Spielführerin Viviane Kubitschke:

„Unser Ziel war von Anfang an der Aufstieg. Wir wussten, dass wir stark sind. Ausserdem hatten wir noch die Unterstützung der beiden neuen tschechischen Spielerinnen. Allerdings haben wir sie nur für die Hälfte der Matches eingesetzt! Das hätte wohl auch ohne sie geklappt!“

Doch wie kommt es eigentlich zu der enormen großen Leistung in dieser Mannschaft? Es ist recht einfach. Vererbung und hartes Training! Die Väter oder Mütter spielen beim TC in ihren Altersklassen mindestens Bezirksklasse. Viele Eltern haben ihre Kinder schon früh trainiert. Heute übernimmt das die Tennisschule Zick im TCD mit ihren starken Trainern Peter, Henry und Charlie Zick, sowie neuerdings auch Sparringspartner Daniel Luska, der mit hoher Intensität und schnellen Schlägen die Damen fordert und fördert.

Die Folge ist ein klarer Aufstieg mit Ansage. Das Ergebnis in der Tabelle kann sich sehen lassen: 12 :0 Punkte und unglaubliche 48:6 Matchpunkte. das heißt: Im Schnitt endete jede Partie mit 8:1. Zweiter ist Haimhausen mit 10:2 Punkten und 32:22 Matchpunkten. Ein deutlicher Vorsprung.

Die Perpektive ist gut, denn die junge Truppe hat noch viele gemeinsame Jahre vor sich, wenn sie so zusammenbleiben. Im nächsten Jahr möchten die Mädels dann in der Super-Bezirksliga wieder angreifen und nochmals aufsteigen! Potential hat diese Mannschaft. Stefan Peine