28.06.2021

Doppelstärke des TC Dachau entscheiden beide Spiele in Regional-und Bayernliga

Sowohl die Herren 50 als auch die Herren 40 konnten am Wochenende Erfolge feiern. Grund dafür ist die Doppelstärke beider Mannschaften. Während die Herren 50 in der Bayernliga nach den Einzeln 4:2 führten , konnten sie durch drei Siege im Doppel ihr Match 7:2 gewinnen. Den Vogel schossen aber die Regionalligaspieler der Herren 40 ab. Nach einem 2:4 Rückstand in den Einzeln brachten die Herren das Kunststück fertig, alle 3 Doppel für sich zu entscheiden, um überglücklich noch 5:4 über GW Gräfelfing zu gewinnen.

Herren 40 Regionalliga:

TC Dachau 1950 – GW Gräfelfing 5:4

Einzel 2:4
Dezort, Petr CZE – Lottermann, Dennis 6:4, 6:2
Miketa, David – Fellner, Helmut 6:7, 3:6
Pest, Valentino – Kozisek, Tomas 7:6, 5:7, 10 :3
Hennig, Oliver – Schwenk, Christian 2:6, 5:7
Koppenhöfer, Thomas – Drapal, Ladislav 6:7, 5:7
Holmeier, Thomas – Geissler, Mathias 2:6, 1:6

Doppel: 3:0
Dezort/Holmeier – Lottermann/Fellner Weiß/Bornschein 6:4, 3:6, 10:6
Miketa/Koppenhöfer – Drapal/Schwenk 6:3, 6:3
Pest/Hennig- Kozisek, Geissler 7:6, 4:6, 10:8

Vergangenes Wochende verloren die Herren 40, weil sie nach einer 4:2 Führung alle drei Doppel abgaben und mit 4:5 das Nachsehen hatten. Nun aber geschah genau das Gegenteil. Gegner war am Samstag GW Gräfelfing, die stark aufgestellt mit zwei Österreichern und einem Tschechen anreisten.

Auch Dachau spielte vorne mit seinen Tschechen Petr Dezort und Davis Miketa, wobei letzterer sein Einzel überraschend mit 6:7 und 3:6 abgab. Nicht besser verlief es für Oliver Hennig, Thomas Koppenhöfer und Thomas Holmeier, die ihre Einzel jeweils in zwei Sätzen verloren.

Den 2. Einzelpunkt holte Valentino Pest mit einer erstaunlich defensiven und abwartenden Taktik, um dann noch mit 10:3 im Champions-Tiebreak im dritten Satz zu gewinnen. Ein ganz wichtiger Punkt, wie sich später herausstellen wird. 2:4 nach den Einzeln ist schlichtweg eine schlechte Ausgangsposition, um das gesamt Spiel zu gewinnen.

Doch die Herren 40 wählten die risikoreiche „siebener“ Aufstellung. Das heißt: Position 1 spielt mit 6, Position 2 mit 5, Position 3 mit 4.

Während Thomas Koppenhöfer und David Miketa relativ locker 6:3, 6:3 gewannen, waren die anderen beiden Doppel hart umkämpft. Die Entscheidung fiel jeweils im Champions-Tiebreak. Herausragend war die Leistung von Thomas Holmeier, wohlgemerkt Position 6 in der Mannschaft, der im ersten Doppel gegen die zwei Spitzenspieler von Gräfelfing mit seinem Doppelpartner Petr Dezort antrat. Mit viel Herz und Risiko hatten die Dachauer das Momentum auf ihrer Seite und gewannen den dritten Satz mit 10:6.

Noch enger ging es im dritten Doppel zu, wo Valentino Pest und Oliver Hennig nach hartem Kampf und Nervenstärke den dritten Satz 10:8 nach Hause brachten. „Drei gewonenne Doppel sind ein kleines Wunder!“ resümierte Kaptiän Helge Vorwerk später! Das „kleine Wunder“ und die Doppelstärke bedeutete den 5:4 Sieg über GW Gräfelfing!


Thomas Holmeier, Helge Vorwerk, Valentino Pest, Oliver Hennig, Thomas Koppenhöfer; es fehlen: Petr Dezort und David Miketa (Herren 40er Regionalliga-Sieg über GW Gräfelfing)

Herren 50 Bayernliga:

TC Dachau – TSV Wolnzach 7:2

Einzel: 4:2
Vorwerk, Helge – Schneider, Florian 6:1, 6:1
Koos, Marcel – Schwalb, Thomas 4:6, 6:2, 6:10
Hofmann, Peter – Retzlaff 6:1, 5:7, 14:12
Karl, Thomas – Grabmair, Roland 7:5, 6:4
Luska, Michael – Kufer, Walter 6:2, 6:7, 6:10
Peine, Stefan – Stampfer, Markus 6:4, 6:4

Doppel: 3:0
Vorwerk/Süvverkrübbe 6:4, 7:6
Koos/Dannenberg 6:4, 6:0
Hofmann/Peine – Grabmair/ Mauermaier 7:5, 7:5

Schon die Aufstellung war so gut, dass Mannschaftsführer Marcel Koos auf einen Sieg über den TSV Wolnzach hoffte, denn Helge Vorwerk, Mannschaftsführer der Herren 40 Regionalliga, verstärkte das Team der Herren 50. Hinten an Position 5 und 6 wurden Stefan Peine und Michael Luska eingesetzt. Letzterer vergab nach toller Leistung eine 6:2 und 5:1 Führung, um dann noch im Champions-Tiebreak knapp zu verlieren. Stefan Peine genügte eine mäßige bis durchschnittliche Leistung, um 6:4 und 6:4 sein Spiel nach Hause zu bringen. Stark waren die Leistungen von Tommy Karl und Helge Vorwerk, die ihre Matches in zwei glatten Sätzen gewannen. Ungeheuer spannend war das Match von Zahnarzt Peter Hofmann, der den 1.Satz deutlich gewann, den Zweiten knapp verlor und im Champions-Tiebreak schon 4:8 zurücklag. Doch Hofmann kämpfte in der Mittagshitze bis zum Umfallen und schaffte das 9:9. Danach wehrte er noch drei Satzbälle ab, um dann zum Schluß mit einem erfolgreichen Netzangriff 14:12 abzuschließen. Nach dem 4:2 in den Einzeln benötigte das Team noch einen Punkt, um das Spiel zu entscheiden. Da mit Jan Süvverkrübbe und Klaus Dannenberg zwei hervorragende Ersatzleute und Doppelspieler aushalfen, konnten alle drei Doppel jeweils in zwei Sätzen gewonnen werden.

Endstand 7:2 . Erreicht ebenfalls durch die Stärke im Doppel! Momentan ist der TC Dachau Tabellenführer in der Bayernliga, aber auch nur, weil die Konkurrenz an dem Tag spielfrei blieb und nicht punkten konnte.

Die nächste Partie findet beim starken TC Ausstellungspark im Münchner Westend statt.