18.07.2021

Nach dem Auswärtssieg bei Iphitos München kann die Klasse gehalten werden! 


Thomas Holmeier (krank), Helge Vorwerk (Kapitän), Valentino Pest, Oliver Hennig, Thomas Koppenhöfer. Es fehlen Martin Heise, Lukas Malik und Petr Dezort

In der Regionalliga Süd-Ost waren die Verhältnisse für Meisterschaft und Abstieg völlig offen. Sowohl Iphitos als auch der TC Dachau hatten 2 Siege und 2 Niederlagen vor dem Spieltag. Der Verlierer der Partie droht möglichweise der Abstieg.

Umso schlimmer kam erst am Samstag Morgen die Nachricht von der Krankheit Thomas Holmeiers, der im letzten Moment seinem Team absagen musste. So sprang Thomas Koppenhöfer ein, der eigentlich bei den Herren 50 vorgesehen war.

Es ging recht schlecht los für den TC, da bei Iphitos alle ersten Sätze in Runde 1 gewonnen wurden. Nach den deutlichen Niederlagen von Valentino Pest gegen den ehemaligen Weltklassespieler Marin ( 0:6, 0:6) und der Zweisatz-Niederlage von Thomas Koppenhöfer sah es schlecht aus fürs Team. Einzig Oliver Hennig konnte mithalten und sich in den Match-Tiebreak retten, den er nervenstark mit 10:5 gewann. Ein ganz wichtiger Sieg, wie sich später herausstellte.

In der zweiten Runde lief es dann richtig gut für Dachau. Die beiden Tschechen gewannen ihre Einzel klar in zwei Sätzen. Spannend gings zu bei Martin Hesse, der nach dem 1:6 richtig aufdrehte, das Match umbog, um im Tiebreak ganz knapp mit 11:9 zu gewinnen. Auch dieser Punkt war enorm wichtig, denn nun führte der TC nach den Einzeln mit 4:2. Ein Doppelsieg musste noch her. Allerdings verloren das 2. und 3. Doppel deutlich , so daß alles auf den tschechischen Spielern Petr Dezort und Lukas Malik lastete, die ihr Doppel nun gewinnen mussten. Und sie spielten richtig weltklasse…..und das gegen die höher einzuschätzenden Spieler von Iphitos mit Juan Antonio Marin und Andre Soulier. Der erste Satz ging sensationell an die Dachauer mit 6:4. Im 2. Satz genügte ein Break , um das Match nach Hause zu zu spielen. 6:3. Der Jubel war groß. Alle Dachauer rannten aufs Spielfeld und umarmten die Tschechen….

„Die Erleichterung ist groß! Wir hätten hier auch komplett unter die Räder kommen können, aber dank Oliver und Martin, die im Champions-TieBreak gewinnen konnten sowie unseren tschechischen Spitzenspielern, die alles aus sich rausholten, konnten wir glücklich an Ende gewinnen“, sagte später Mannschaftsführer Helge Vorwerk erleichtert.

Doch noch müssen zwei Spieltage gespielt werden. Gerettet ist der TC noch nicht ganz, da theoretisch der Vorletzte TC Sport Scheck mit zwei Siegen bei zwei Dachauer Niederlagen an ihnen vorbeiziehen könnte…..Doch das ist nur die Theorie. Der TC Dachau spielt im kommenden Jahr höchstwahrscheinlich wieder erstklassig.

Einzel:
Emilio Alvarez-Benfele  – Petr Dezort 2:6, 6:7
Juan Antonio Marin   – Valentino Pest 6:0, 6:0
Andre Soulier – Lukas Malik 1:6, 4:6
Sjors Lemmens – Oliver Hennig 6:3, 3:6, 5:10
Florian Schick – Martin Hesse 6:1, 1:6, 9:11
Andreas Ense – Thomas Koppenhöfer 6:4, 6:3

Doppelspiele: 
Marin / Soulier – Dezort/Malik 4:6, 3:6
Alvarez-Benfele/Schick – Pest/Hennig 6:2 6:3
Lemmens/Ense – Koppenhöfer/Hesse 6:1 , 6:0